Home 3. Liga Nord - Berliner TSC gegen HSG Hude/Falkenburg

3. Liga Nord - Berliner TSC gegen HSG Hude/Falkenburg

Samstag, 14.01.2012

Berliner TSC tritt zum Rückrundenstart auf die HSG Hude/Falkenburg

Heute startet für die erste Mannschaft des Berliner TSC die Rückrunde in der 3.Liga Nord. Gegner ist ab 16:00 Uhr in der Werner-Seelenbinderhalle des Velodroms die Mannschaft der HSG Hude/Falkenburg.

Die stark abstiegsgefährdete Mannschaft aus Hude, einem Ort in der Nähe von Bremen, reist dabei mit arg dezimiertem Kader an. Hieran sind einerseits Verletzungen, anderseits auch Urlaub und berufliche Verpflichtungen Schuld.

Aber auch ein freudiges Ereignis, denn Spielmacherin Inke Meyerholz erwartet Nachwuchs und wird in dieser Saison nicht mehr eingesetzt. Vielleicht kann Trainer Werner Rohlfs erstmals Neuzugang Saskia Petersen (ehemals Buxtehuder SV II) einsetzen, die nach einem Kreuzbandriss bereits einige Zeit wieder mit der Mannschaft trainiert. “Wenn alle Spielerinnen fit sind, haben wir auf jeden Fall die Klasse, um in dieser Liga zu bleiben.” ist er sich dabei sicher und hofft selbst auf einen guten Start seiner Mannschaft in die Rückrunde, um so das kleine Wunder Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Hier ist man beim Berliner TSC schon um einiges weiter. 13 Punkte sammelte man in der Hinrunde, immerhin fünf Punkte mehr als in der verkorksten Hinrunde der letzten Saison. Wenn wie eigentlich immer 20 Punkte bei einer 14-er Staffel und drei Absteigern für den Klassenerhalt reichen, dann sieht man den Stellenwert, den das heutige Spiel für die Berlinerinnen hat. „Wir werden gewinnen, ob es ein klarer Sieg wird, weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen“ strahlt Karolin Sense Zuversicht aus. Die Statistik spricht dabei eindeutig für die Mannschaft aus der Bundeshauptstadt. Dreimal gab es bisher das Aufeinandertreffen mit der HSG Hude/Falkenburg und dreimal gingen die Berlinerinnen als Sieger aus der Partie hervor (33:26, 22:20 und 31:27). Das soll auch heute gelingen. Aber zu groß an den Tag gelegtes Selbstbewusstsein ist seit dem vollkommen enttäuschenden Heimspiel gegen den VfL Stade nicht angebracht. Das Spiel ist zwar aufgearbeitet und abgehackt, sollte aber noch für längere Zeit ein warnendes Beispiel sein, dass jedes Spiel erst einmal gespielt werden muss, bevor man sich die Punkte anrechnet.

Die HSG Hude/Falkenburg wird im Spiel um jeden Meter Boden kämpfen. Dies spürte im letzten Spiel vor Weihnachten bereits der TSV Owschlag, deren Trainer Rainer Peetz nach dem Spiel zu Protokoll gab: „Hude hat sehr hart gespielt. Aber da es die Schiedsrichter zugelassen haben, mussten wir damit umgehen.“

Damit der Mannschaft des Berliner TSC der Start in die Rückrunde gelingt, hat sie sich per Video in kleinen Gruppen individuell und positionsbezogen auf die Stärken und Schwächen des heutigen Gegners eingestellt. Einstimmig fiel dabei aber im Nachhinein das Urteil aus, dass man insbesondere die Kreise von Mareike Zetzmann einengen muss. „Sie konnte im Hinspiel machen, was sie wollte. Das wollen wir dieses Mal unbedingt verhindern ohne dabei natürlich nicht die anderen Spielerinnen von Hude aus den Augen zu verlieren.“ kündigte nachher Stefanie Rochlitz an. Mareike Zetzmann warf im Hinspiel beim 31:27-Sieg des TSC immerhin 11 Tore für die HSG Hude. Eine Warnung sollte aber sein, das der TSC sich auswärts gegen die HSG deutlicher leichter tat und es im Heimpsiel der letzten Saison fast 45 Minuten so aussah, als ob die Gäste die Punkte mitnehmen könnten. Erst spät stand der knappe 22:20-Sieg fest.

Nach dem Spiel wird die Mannschaft ab 18:00 Uhr, mit dann hoffentlich zwei weiteren Punkten auf der Habenseite, komplett die zweite Mannschaft gegen den MTV Altlandsberg II unterstützen.

Fotos: Matthias Erdmann

 
TSC Action
goldi3.jpg
1. Frauen im Portrait
Ulrike Hamann
Ulrike Hamann