Home Berliner Pokal - Achtelfinale - 06.01.2012

Berliner Pokal - Achtelfinale - 06.01.2012

Samstag, 07.01.2012

Runde der letzten acht Mannschaften erreicht – 25:22 gegen ASC/VfV Spandau II

„Ihr habt ein geiles Spiel gemacht. Alle. Die ganze Mannschaft.“ Das Trainerteam des Gastgebers, der zweiten Vertretung des ASC/VfV Spandau war 90 Sekunden vor dem Ende in der Auszeit sichtlich zufrieden mit der eigenen Mannschaft. Auch wenn das Spiel da schon verloren war. 25:21 führte der Drittligist, der Berliner TSC und hatte Ballbesitz, trotzdem gelang den Spandauerinnen noch ein weiterer Treffer im Spiel. Einige Spielerinnen (Stefanie Krause, Dana Baers, Antje Scheiterer und Sybille Rehberg) aus der ersten Spandauer Mannschaft konnten aufgrund ihres Nichteinsatzes beim Ausscheiden des Teams gegen den OSC Friedenau nun den Verbandligisten verstärken. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, da der Berliner TSC oft sehr behäbig agierte.

Trainerin Kristina Richter kritisierte nach dem Spiel, dass einige Spielerinnen ganz offensichtlich in dem Spiel nur so viel getan haben, wie unbedingt notwendig. „Schade, ich hätte mir gewünscht, dass jeder auf dem Feld auch mal nach außen mehr Freude am Spiel zeigt und sich nicht immer nur am Gegner orientiert. Aber auch so ein Spiel gibt mir Antworten für die kommenden Spiele.“

Bezeichnend war, dass auf Seite der Gastgeber auch die inzwischen 50-jährige Spandauerin Sylvia Grimm sehr gute Momente gegen die TSC-Abwehr hatte. So dauerte es schließlich bis eine Minute vor dem Seitenwechsel, bis sich der Favorit doch noch mit zwei Toren zum 13:11 zur Halbzeit absetzen konnte. Natürlich spielte bei Allem eine Rolle, dass nur ein kurzfristig beschaffter Schiedsrichter anwesend war, der natürlich von der Mittellinie nicht immer jede Aktion im Getümmel am Kreis richtig einschätzen konnte. Trotzdem konnte der favorisierte Drittligist nur in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit mit etlichen schönen Kontertoren andeuten, dass man eigentlich die weitaus bessere spielerische Anlage als der Gastgeber hätte haben müssen. So war das Spiel nach 50 Minuten beim Stand von 24:17 entschieden. Bezeichnend für das Spiel war dann, dass die letzten zehn Minuten noch mit 1:5 verloren gingen.

Im Pokal zählt nicht das für einen Tabellenplatzierung wichtige Torverhältnis, deshalb war es gestern Abend vollkommen egal. Sieg heißt weiterkommen und am Ende des Abends stand der Einzug in die Runde der letzten Acht, dem Viertelfinale, der Tür zum Final Four fest. Um eine realistische Chance auf den Einzug in diese Endrunde zu haben, benötigt der Berliner TSC ein wenig Losglück. Man sollte das frühe Aufeinandertreffen mit dem hohen Favoriten auf den diesjährigen Pokalsieg, den Spreefüchsen, vermeiden.  Das Viertelfinale wird am 10.01.12 ausgelost und findet dann am Wochenende vor Fasching, dem 17.02. bis 19.02.12 statt.

Berliner TSC: Juliane Meyer, Isabell Reiner – Stefanie Rochlitz 5, Vivien Schwarz 4, Christiane Wiechert 4, Nicole Hagemann 3, Karolin Sense 2, Ulrike Hamann 2, Magdalena Iwanow 2, Julia Jähnke 1, Julia Fritsche 1, Stephanie Roscher 1, Caroline Hoth, Franziska Gabel

Fotos: Alex Bau

 
TSC Action
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1. Frauen im Portrait
Magdalena Iwanow
Magdalena Iwanow