Berliner Pokal - Achtelfinale
Donnerstag, 05.01.2012
Pokalpartie zur Vorbereitung auf den Rückrundenstart
Seit dieser Woche läuft bei den ersten Frauen des Berliner TSC nach einer Pause über Weihnachten und Neujahr, in der etliche Spielerinnen kleinere Verletzungen in Ruhe auskurieren konnten, wieder das reguläre Trainingsprogramm. Und man kann nicht sagen, dass Trainerin Kristina Richter dabei groß Rücksicht auf die Pokalbegegnung am ungewohnten Freitagabend (19:30 Uhr, Falkenseer Damm 20) beim Verbandsligisten, SG ASC/VfV Spandau II nimmt. Ausdauer, Schnelligkeit, alles steht auf dem Programm. welches aber eindeutig auf dem 14.01.12 ausgelegt ist, wenn der Berliner TSC zum Rückrundenauftakt in der 3.Liga Nord auf die HSG Hude/Falkenburg trifft. So stöhnen die Spielerinnen zur Zeit über Muskelkater, werden aber in eineinhalb Wochen von den jetzigen Strapazen profitieren.
Vorher hat der Pokalspielplan aber eben noch das Achtelfinale gegen den Fünftligisten, der zweiten Mannschaft der SG ASC/VfV Spandau vorgesehen. In diese Runde der letzten 16 Mannschaften zog der Berliner TSC durch einen 29:19-Sieg gegen den amtierenden Berliner Meister und letztjährigen Final-Four-Teilnehmer, der HSG Neukölln ein. Die Spandauerinnen mussten bereits zwei Partien im Pokal bestreiten: Einem knappen 28:25 nach Verlängerung gegen den Stadtligisten Turnsport folgte ein klares 21:14 im Verbandsligaduell gegen den SCC.Kurioserweise wurde nun wieder genau die Achtelfinalbegegnung ausgelost, wie es sie in der gleichen Runde auch im letzten Jahr gab. Dabei gewann der Berliner TSC damals am Ende klar und deutlich mit 25:15 in Spandau.
Zu Beginn der laufenden Saison wurde die Spandauer Mannschaft vom Trainer/Betreuergespann Tina Dunst und Annette George personell erweitert und freut sich über einen „ausgezeichneten Kader“. Trotzdem misslang der Start in diese Saison auf ganzer Linie. Die ersten vier Spiele wurden allesamt verloren. Das Letzte davon aber schon denkbar knapp mit 22:23 gegen den wahrscheinlich kommenden Berliner Meister und Aufsteiger in die Oberliga Ostsee-Spree, die SG TMBW. Danach schien sich die Mannschaft endgültig gefunden zu haben und blieb in nunmehr 6 Spielen nacheinander ungeschlagen. Erst im letzten Spiel vor Weihnachten gab es nach fünf Siegen in Folge „nur“ ein Unentschieden gegen Hermsdorf. Bemerkenswert dabei ein deutlicher Heimerfolg gegen den BFC Preussen, ärgster Konkurrent der SG TMBW um den Meistertitel.
Trotzdem geht der Berliner TSC als Drittligist natürlich als Favorit in das Spiel. Alles andere als ein letztendlich wie vor einem Jahr deutlicher Sieg wäre eine Überraschung. Dies sollte auch gelingen, obwohl die Mannschaft vor dem Spiel am Freitag an jedem Tag der Woche fast vollzählig harte und intensive Trainingseinheiten absolviert hat. Der aktuelle Fitnessstand wurde in einem Leistungstest ermittelt, Pendelläufe und 30 Meter Sprints standen auf dem Programm. Auch an der Feinabstimmung wurde in etlichen Spielformen und Torwürfen gearbeitet.
Als Abwechslung von den Trainingseinheiten kommt der Praxistest im Pokal nun gerade richtig. Torhüterin Juliane „Klette“ Meyer : „Mal vierzehn Tage abschalten war einfach wunderbar, aber nun kann ich es kaum erwarten, dass es wieder losgeht.“ Freitagabend in Spandau und dann in einer Woche am Samstag gegen die HSG Hude/Falkenburg.
Fotos: Alex Bau
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